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Samstag, 9. November



Tübingen – evangelisches Stift und Stadt
Eine Nachmittagsexkursion



Erster Programmpunkt ist ein einstündiger, von einem „Stiftler“ (Theologiestudent) geführter Gang durchs evangelische Stift. Um nach der Reformation den Theologenmangel zu bekämpfen, hatte Herzog Ulrich 1536 beschlossen, ein staatliches Stipendienprogramm einzurichten. Begabte Landeskinder bekamen freie Unterkunft und Verpflegung im ehemaligen Augustiner-Eremiten-Kloster, um an der Universität Theologie zu studieren. Das Stift brachte bis heute, in den knapp 500 Jahren seines Bestehens, eine große Zahl berühmter Landeskinder hervor. Hölderlin, Mörike, Hauff, Gerok, Schelling, Hegel, Kepler ... besuchten diese „schwäbische Geischdesburg“. König Wilhelm II. von Württemberg beschrieb dies so:


„Wer im Land etwas werden will, muss im Stift gewesen sein. Wer außerhalb des Landes etwas werden will, muss aus dem Stift geflogen sein.“

Nach einer frei gestaltbaren Kaffeepause schließt sich eine eineinhalbstündige Stadtführung durch die Gelehrten- und Gogenstadt an. Selbst wer meint die Stadt gut zu kennen, wird überrascht sein von den vielfältigen Eindrücken, die unser Stadtführer (entweder stud.theol. Gottlob Steidele im Stiftlergewand des 19. Jahrhunderts oder der Urtübinger Manfred Bayer) zu vermitteln weiß.

Leitung:

Eckhardt Ph. Kern

Treffpunkt:

13:00 Uhr: Abfahrt am Parkplatz des Berufsschulzentrums

Rückkehr:

ca.  18:40 Uhr


Teilnehmerzahl:
max. 30 Personen
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