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Samstag, 19. September 2020



"Schwäbisch Gmünd - die älteste Stauferstadt"

entfällt wegen Covid-19-Pandemie

Wir haben noch die Bilder im Kopf, als am Ende unserer Landesgartenschau 2012 historisch gewandete Gmünder auf eindrucksvolle Weise die Fahne übernahmen und den Bürgern bei einem Festzug durch die Stadt ein überwältigendes Spektakel, die Staufersaga, darboten. Mit dieser Exkursion werden wir die Stauferstadt näher kennenlernen.


Wir fahren in das Kernland und die Wiege der Staufer, ein schwäbisches Fürstengeschlecht. Die Staufer waren im 12. und 13. Jahrhundert Herzöge, Könige und Kaiser. Herzog Friedrich I. war Erbauer der Burg Hohenstaufen und Stifter des Klosters Lorch. Unweit der Stammburg und des Hausklosters entstand die früheste bezeugte Stauferstadt Württembergs, Schwäbisch Gmünd. Bereits im 8. Jahrhundert in einer Urkunde Karls des Großen erwähnt, erhob Friedrich Barbarossa den Marktort Gmünd 1162 zur ersten Stadt im Herzogtum Schwaben. Die Stadt entwickelte sich rasch zu einem Verwaltungszentrum, Wirtschaftsstandort und militärischen Stützpunkt.

Von den erhaltenen Teilen der staufischen Stadtanlage gilt die zwischen 1210 und 1240 erbaute Johanniskirche als hervorragendes Zeugnis staufischer Architektur. Trotz zahlreicher baulicher Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte bietet die Kirche einen Eindruck der Spätphase der Romanik in Schwaben.

Am Vormittag wird eine Gästeführerin im historischen Gewand uns „Auf den Spuren der Staufer“ begleiten. Nach der Mittagspause in der Fuggerei, einem der ältesten Häuser der Stadt, ist die Führung „Johanniskirche und Johannisturm“ geplant. Etwas Zeit zur freien Verfügung ist vorgesehen bevor wir abschließend Kaffee trinken können im Rokoko-Schlösschen im Stadtgarten.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


Leitung:

Roland Günther

Abfahrt:

8:00 Uhr am Parkplatz des Berufsschulzentrums

Rückkehr:

ca.  19:30 Uhr


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